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Stiftung für behinderte Menschen

 

 
  
   
 

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Herzlich Willkommen...

... bei der Stiftung FIDS - Stiftung für behinderte Menschen.

Die Stiftung besteht seit 2006 und geht in ihrem Ursprung auf die Ideen und Aktivitäten des Mini12- integrativer Segelverein, Wien zurück.

Die Abkürzung FIDS steht für:    Foundation for Integrated Disabled Sailing

Im Mittelpunkt der Stiftung stehen die Integration und die Förderung von behinderten Menschen durch den gezielten Einsatz des Segelsports zur Therapie, Persönlichkeitsbildung und Freizeitgestaltung.

Essen und Trinken für einen guten Zweck...

Gerne sind wir wieder der Einladung der MEGA e.G. gefolgt, um den zahlreichen Fachbesuchern bei der diesjährigen Trendschau wieder unsere Segelaktivitäten und integrativen Projekte vorzustellen.

Die MEGA e.G. ist einer unserer Förderer der „ersten Stunde“ und trug wesentlich dazu bei, dass wir im Frühjahr 2007 unser erstes Bootsbauprojekt mit Auszubildenden der Bodenseewerften durchführen konnten.

Die „Trendschau“ der MEGA ist mit über 100 Ausstellern die größte Fachmesse für das Fleischerhandwerk und die Gastronomie am Bodensee. Wir konnten mit unserem Informationsstand und den Gesprächen das Engagement der MEGA würdigen und das Netzwerk um den Behindertensport erweitern.

Ein besonderer Dank gilt der Initiative der MEGA und der Brauerei Leibinger für Ihre Spendenaktion zugunsten der Stiftung FIDS. Die gesammelten Spendengelder durch den Getränkeausschank der Brauerei Leibinger während der Hausmesse, wurden am Ende von Frau Geiger, Herrn Sorg und Herrn Schiaffo von der MEGA e.G. und von Herrn Holdschuer, Vertriebsleiter der Brauerei Leibinger mit den besten Wünschen für die kommende Saison an die Stiftung FIDS übergeben.

Trendschau bei MEGA


Die Stiftung FIDS auf der Interboot 2012 in Friedrichshafen

Interboot 2012 Bildstreifen 1

Mit einem vielseitigen Messeprogramm war FIDS auf der diesjährigen Interboot in Friedrichshafen vertreten.
Vom 23. bis 27. September 2012 wurden täglich Seminare für Helfer, Betreuer und Lehrkräfte von Behindertenorganisationen durchgeführt. Ein besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang der Messe Friedrichshafen, die uns die Nutzung von Schulungsräumen im Kongresszentrum ermöglichte.

Das Glücksrad war diesmal ein besonderer Anziehungspunkt auf unserem Stand, das durch die Vielzahl kleiner Spenden zur Finanzierung der Segelfreizeiten für behinderte Menschen im kommenden Jahr beiträgt. Dank der Unterstützung des Versicherungsbüros Buck aus Ravensburg und zahlreicher Sachspenden von Ausstellern konnte die Idee „Glücksrad“ in die Tat umgesetzt werden.

Mit großer Spannung blickten alle Beteiligte dem Versteigerungstermin des Gemälde „Classic“ von Arno Dirksen am 27. September um 15:00 Uhr entgegen. Peter Gruner, Stiftungsrat von FIDS, moderierte die Veranstaltung und befragte die Beteiligten bezüglich ihres individuellen Engagements. Zur Erläuterung des Versteigerungsverfahrens und Einstimmung des Publikums wurde vom Auktionator zunächst ein 20 € Schein versteigert.Den Zuschlag erhielt mit 19 € ein interessierter Besucher.

Interboot 2012 Bildstreifen 2

Den Zuschlag für das Bild „Classic“ erhielt mit 1500 € ein anonymer Bieter der vorausgegangenen Internet-Auktion von autobid.de. Das Bild wird im Auktionszentrum Stuttgart in Kirchheim unter Teck der Auktion & Markt AG vom Künstler selbst übergeben. Von Seiten FIDS einen herzlichen Dank an die Vertreter von Auktion & Markt, die diese Versteigerung zugunsten der Stiftung FIDS und der Stiftung KBZO ermöglichten sowie an die Partner Alcatel-Lucent, IBN, Messe Friedrichshafen, Segler-Zeitung und Ultramarin für die Unterstützung im Vorfeld.

Einen ganz besonderen Dank möchten wir der Internationalen Vereinigung der 30-m2-Schären-kreuzer-Klasse (www.30sk.com) aussprechen. Völlig überrascht wurden wir vom Umbau eines Schärenkreuzers, aus dessen Kiel ein hervorragendes Bilgen-Bier zugunsten der Stiftung FIDS floss.

Interboot 2012 Bildstreifen 3

Am Ende der Interboot 2012 wurde auf dem Stand der Vereinigung ein stattlicher Spendenbetrag von weit mehr als 600 € vom Präsidenten Herrn Reinhard Frey und vom Vizepräsidenten Herrn Thomas Münser an Wolfgang Schmid und Clemens Meichle (beide FIDS) übergeben. 

Kunst-Auktion auf der INTERBOOT am 27. September zugunsten der Stiftung FIDS

Bildversteigerung

Auf der Messe INTERBOOT 2012 in Friedrichshafen wird am Donnerstag, 27. September ab 15.00 Uhr ein herausragendes Gemälde versteigert. Der Erlös wird zu 100 % der Stiftung FIDS zur Förderung unserer Integrativen Projekte, wie dem Bootsbauprojekt 2012, zugehen.

Durchgeführt wird diese Live-Auktion auf der Bühne im Messefoyer West von Autobid.de, dem europaweit aktiven und erfahrenen Auktionshaus, das üblicherweise Gebrauchtfahrzeuge exklusiv an Kfz-Händler versteigert – immerhin weit über 70.000 im vergangenen Jahr.

Tun auch Sie Gutes, besuchen Sie uns auf der Messe (Halle A3, Stand 102) und sichern Sie sich mit Ihrem Gebot das extravagante Gemälde „Classic des renommierten Künstlers Arno F. Dirksen. In seinem Atelier in Überlingen am Bodensee widmet er sich vorwiegend der freien und maritimen Malerei.

Falls Sie Interesse an der Auktion und dem Ablauf haben, kontaktieren Sie uns einfach per E-Mail.

 

Segelveranstaltungen 2012

Den Auftakt mit den diesjährigen Segelveranstaltungen machte die Schule für Blinde und Sehbehinderte Baindt mit einer Segelfreizeit in Wartaweil am Ammersee. Vom 14. bis 18. Mai hieß es „Leinen los“ und fast jeder der 50-köpfigen Gruppe hatte einmal die Chance die Mini-12er kennenzulernen. Der seglerische Teil der Freizeit wurde von unserem erfahrenen Segellehrer Werner Goll geleitet; unterstützt wurde die Gruppe außerdem von zwei Horizont Helfern des Albertus-Magnus-Gymnasiums aus Stuttgart.

Die nächste Segelfreizeit in Wartaweil wurde von den Verantwortlichen der Baindter Blindenschule bereits für das kommende Jahr gebucht.

SV1

Wie in den vergangenen Jahren, haben sich dann zu Pfingsten die Segler der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft Sektion Schwaben in Wartaweil zum Segeln getroffen. Herrliches Segelwetter und schöne Abende am See sorgten für gute Stimmung und dem Wunsch nach weiteren Segelmöglichkeiten in der laufenden Saison und einer Fortsetzung der Veranstaltungsreihe im kommenden Jahr.

SV2

Segeln mit Spaßfaktor als Therapie“ war das Motto der diesjährigen Segelwoche der Tannenhagschule in Fischbach in Kooperation mit dem benachbarten Wassersportverein und FIDS. Eine Woche lernte man den Umgang mit Mini-12ern und erfuhr die Eigenheiten von Wind und Wellen. Das Gelernte konnte man dann bei ersten Regatten umsetzen. Der Erfolg war den Teilnehmern durch die glücklichen Mienen bei der Siegerehrung anzusehen.

Unterstützt wurden die engagierten, rüstigen Rentner des Wassersportvereins Fischbach durch zwei Horizont Helfer des Karl-Maybach-Gymnasiums aus Friedrichshafen; eine sehr gute Mischung die eine weitere gelungene Segelwoche ermöglichte. Auch in Fischbach war man sich einig: „Nächstes Jahr auf jeden Fall wieder Segeln mit Mini-12ern“.

SV3

Anfang Juli 2012 fand wie in den vergangenen Jahren im Rahmen des Projekts „handicaptains“ der Stiftung KBZO wieder das zweiwöchige Segeln mit Mini-12ern am Bodensee bei „Ultramarin“ in Kressbronn-Gohren statt.

Die Bedingungen waren unterschiedlich, von sehr gut bis mäßig, aber es konnte jeden Tag gesegelt werden. Entweder im Hafen oder auf dem See, wo die Bojen zügig und in Schräglage umrundet wurden.

Es hat den Beteiligten wieder riesig Spaß gemacht und alle sind mit großem Stolz nach Hause gefahren, berichteten die beiden „Oberkapitäne“ Jürgen Sichtermann und Gerhard Springer.

SV4

 

Ungewöhnliche Schiffstaufe am Bodensee

Der feierliche Festakt zur Schiffstaufe schließt ein weiteres integratives Projekt der Stiftung FIDS ab und erweitert mit 4 neuen Booten das therapeutische Segelangebot für behinderte Menschen.

Was vor 5 Jahren mit dem Bau der ersten 6 Mini-12 Boote der Stiftung FIDS begann, ging zu Beginn diesen Jahres mit einem weiteren Bootsbauprojekt in die zweite Runde. Da die Mini12-Flotte über Jahre hinaus ausgebucht war, wurden im Februar vier weitere Mini-12 Segelboote für den Einsatz im therapeutischen Behindertensport auf Kiel gelegt. Dabei war bei der Konzeption des Projektes wichtig, die späteren Nutzer der Boote in das Projekt zu integrieren. Behinderte Menschen des Körperbehinderten-Zentrums Oberschwaben aus Weingarten und der Stiftung Pfennigparade aus München fertigten in den vergangenen Monaten gemeinsam mit Auszubildenden von Alcatel-Lucent, der Porsche AG, Speedwave und Ultramarin die Boote.

Bootsbau 1

Beim Festakt am 21. Mai wurden die Boote ihrer Bestimmung übergeben. Der katholische Pfarrer Joachim Haas führte mit seinem evangelischen Kollegen Pfarrer Ulrich Adt in einer ökumenischen Schiffstaufe die Segnung der 4 Segelboote durch und bezeichnete das Bootsbauprojekt und das Segelangebot für behinderte Menschen als etwas “Besonderes und Wichtiges” weil „es wichtig ist sich für Außenstehende und Behinderte einzusetzen“. Die Schirmherrin der Veranstaltung, Frau Sozialministerin Katrin Altpeter, bedankte sich in ihrem Grußwort insbesondere bei „den jungen Menschen mit und ohne Behinderung für die geleistete Arbeit“ und „für die Bereitschaft sich auf diese Zusammenarbeit einzulassen“. Die Schiffstaufe und der Festakt wurden von der Jugendkapelle des Musikvereins Kressbronn musikalisch begleitet.

Festakt Bootstaufe 1

Segnung Boote

Im Anschluss an den Festakt wurden die Mini-12 Boote von den „Bootsbauern“ im Hafenbecken den interessierten Besuchern vorgestellt. Die im Projekt beteiligten behinderte Segler berichteten von ihren Segelfreizeiten und den Erfahrungen im Projekt. Der Tag endete mit einem Grillfest am Ufer des Bodensees, bei dem die Projektbeteiligten, Förderer, Freunde und Interessenten am Behindertensport den Projektabschluss mit musikalischer Umrahmung durch das Bläsersextett der Jugendmusikkapelle Kressbronn feierten

Schiffstaufe 4

Schiffstaufe 5

 

Integratives Bootsbauprojekt – ein voller Erfolg

Im Februar begann der Bau von 4 weiteren Mini-12 Boote mit den Vorarbeiten zu Rumpf- und Decksteilen, um nun in der dritten Aprilwoche die Boote, Masten und Segel in Teams aus behinderten und nicht behinderten Menschen vollends fertigzustellen.

Die Teilnehmer der Ausbildungsbereiche von Alcatel-Lucent und der Porsche AG sowie behinderte Menschen des Körperbehinderten-Zentrums Oberschwaben aus Weingarten und der Stiftung Pfennigparade aus München konnten unter fachkundiger Anleitung der Boots- und Mastbauer von Speedwave und den Segelmachern von Ultramarin einiges Handwerkliche und technisch Neue mit nach Hause nehmen.

Bootsbau 1

Neben diesen fachlichen Erfahrungen war aber vor allem der integrative Schwerpunkt des Projektes ein voller Erfolg. Nach anfänglichen Unsicherheiten lernte man sich untereinander kennen und konnte die Einschränkungen und Stärken des anderen schnell einschätzen. Nach kurzer Zeit war zu beobachten, dass durch gemeinsame, gruppenpädagogische und gesellschaftliche Programmpunkte die Zusammenführung funktionierte und ein ganz normaler Umgang mit behinderten Menschen der einfachste Weg zur Integration und zum Abbau von Barrieren und Berührungsängsten ist.

Bootsbau 2

Das Projekt fand auch in öffentlichen und firmeninternen Medien Resonanz, so dass die Film- und Fototeams die Teilnehmer beim Arbeiten und beim gemeinsamen Segeltörn auf dem Bodensee beobachten und interviewen konnten. Lassen sie sich von den Reportagen vom SWR Fernsehen und von Regio-TV inspirieren.

Das interessante Rahmenprogramm konnte dank der Unterstützung von Georg’s Yachtservice und dem Matchcenter Germany durchgeführt werden, beides langjährige Partner in Ultramarin und Unterstützer der Stiftung FIDS bei anderen integrativen Projekten.

Bootsbau 3

Bootsbau 4

Bootsbau 5

Alle Teilnehmer werden sich am 21. Mai bei der Schiffstaufe wiedersehen, um dann weitere Tipps und Tricks zum Mini-12 Segeln austauschen zu können.

Bootsbau 6

 

Integratives Bootsbauprojekt 2012

Was vor 5 Jahren mit dem Bau der ersten 6 Mini-12 Boote begann und ein regelmäßiges Segelangebot für Behinderteneinrichtungen im süddeutschen Raum ermöglicht, geht zu Beginn diesen Jahres mit einem weiteren Bootsbauprojekt in die zweite Runde.

Das stetig steigende Interesse seitens Behinderteneinrichtungen und die Situation vielen Organisationen Absagen erteilen zu müssen, gaben Anlass, für die Initiierung eines weiteren Bootsbauprojektes für 4 neue Mini-12er.

Waren es bei unserem ersten Bootsbauprojekt Lehrlinge von Bodensee-Schiffsbaubetrieben, die beim Bau der Schiffe die wesentliche Arbeit verrichteten, so haben wir uns für das 2. Projekt für eine integrative Lösung entschieden: behinderte Menschen aus Einrichtungen die mit uns regelmäßig Segelveranstaltungen durchführen und Auszubildende von Firmen die sich mit Spenden an der Finanzierung der Boote beteiligen, sollen jetzt beim 2. Projekt gemeinsam die Boote bauen.

Nachdem bis Herbst letzten Jahres für 3 Boote Spender gefunden wurden, begannen wir mit der detaillierten Planung des Projektes. Vom 6. bis 10. Februar waren vier Lehrlinge der Porsche AG aus dem Ausbildungszentrum Stuttgart und ein Lehrling von Ultramarin mit den vorbereitenden Arbeiten für zwei Boote bei Speedwave in Kressbronn-Gohren beschäftigt.

Bootsbrojekt 2012 Bild1

Unter Anleitung der Mitarbeiter von Speedwave wurden die Formteile hergerichtet, mit Gelcoat beschichtet und anschließend laminiert. Vom 13. bis 17. Februar werden Auszubildende von Alcatel-Lucent und Ultramarin dies für zwei weitere Boote erledigen.

Bootsbauprojekt 2012 Bild2

Vom 16. bis 20. April ist die Montage und Ausrüstung der Boote vorgesehen. Hierzu werden Auszubildende der Förderunternehmen, behinderte Menschen der Stiftung KBZO aus Weingarten und der Stiftung Pfennigparade aus München bei Speedwave und Ultramarin zusammentreffen, um gemeinsam die Montage der Rumpfteile und die Ausbauarbeiten zu erledigen. In diesem Rahmen werden dann auch die Masten und Segel gefertigt.

Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Mitwirkenden und freuen uns schon darauf, bis wir Ende Mai mit den neuen Booten in See stechen können.

Über den Verlauf des Projektes werden wir selbstverständlich regelmäßig weiter berichten.

 

Segeln für behinderte Menschen in Ultramarin

Vom 1. bis 4. September konnten auch in diesem Jahr interessierte behinderte Menschen in Ultramarin am Bodensee das Segeln mit Mini-12 Segelbooten ausprobieren beziehungsweise unsere erfahrenen behinderten Segler die Gelegenheit nutzen, ihr Können auf dem See unter Beweis zu stellen.

Organisiert und durchgeführt wurde die Veranstaltung wie bisher in jedem Jahr von der Stiftung FIDS. Unterstützt wurden wir wieder vom Motor-Yacht-Club Obersee, der uns die „Niggemeier“ zur Verfügung gestellt hat sowie von den erfahrenen Helfern des Yacht-Clubs unter Teck und von Horizont Helfern aus Stuttgart und Friedrichshafen.

Behindertensegeln 1

Am Donnerstagnachmittag wurden unsere 6 Mini-12er und das Schlauchboot vorbereitet, zu Wasser gelassen und am Fischersteg festgemacht. Dort wurde auch die diesjährige Veranstaltung durchgeführt.

Behindertensegeln 2

Die erfahrenen Segler zog es in diesem Jahr am Freitag gleich auf den See hinaus. Hier konnte bei gutem Wind und leichter Welle das Segeln richtig genossen werden. Trotz der einen oder anderen nassen Hose war die Begeisterung so groß und das Wetter so gut, dass es jeden Tag auf dem See hinausging.

Behindertensegeln 3

Für unsere Horizonthelfer war die Veranstaltung wieder eine gute Gelegenheit den Umgang mit den Begleitbooten und das Schleppen der Mini-12er zu üben sowie das Erlernte im Umgang mit behinderten Menschen zu vertiefen. An alle Helfer und Unterstützer ein herzlicher Dank von Seiten der Stiftung FIDS.

Behindertensegeln 4

Segelfreizeit der Offenen Hilfe des KBZO in Wartaweil

Zu Beginn der Sommerferien hieß es für 8 Schülerinnen und Schüler aus dem Bodenseekreis wieder auf nach Bayern an den Ammersee zum Segeln. Die Anreise in Kleinbussen erfolgte am Montag, den 1. August. Einige erfahrene, behinderte Segler waren auch unter den Teilnehmern und berichteten schon einmal vorab, was die Betreuer und Teilnehmer während der Segelfreizeit erwarten wird.

Ammersee 1


Die Wetterbedingungen waren in diesem Jahr deutlich besser. Der Dienstag war durch eine leichte Brise und wenig Welle hervorragend geeignet, um sich mit den Booten vertraut zu machen, Steuerübungen durchzuführen und die ersten kleinen Törns unter Segel zu erleben. Im Laufe der Woche steigerte sich der Anspruch an die neuen Segler durch stärkeren Wind und mehr Welle. Die Bedingungen hätten nicht besser sein können, um die behinderten Jugendlichen Schritt für Schritt an das Segeln, den Spass und das notwendige Selbstvertrauen heranzuführen. Auch die erfahrenen Segler kamen durch die ein oder andere Böe und die entsprechende „Schräglage“ rundum auf ihre Kosten. Neben dem Segeln verblieb Zeit für die eine oder andere Abkühlung im Ammersee und für einen Tagesausflug nach München.

Ammersee 2

Am Ende waren sich die neuen Segler und die alten Hasen in einem einig: auch diese Freizeit war rundum gelungen, allerdings wieder viel zu kurz, so dass sich einige Teilnehmer gleich für die nächsten Segelgelegenheiten und –freizeiten interessierten.

 

Horizont Schüler nehmen Menschen mit Behinderung mit ins Boot

Zehnmonatiges Integrationsprojekt geht mit einem dreitägigen Regattatraining zu Ende.

Zum Abschluß des Projekts „Horizont“ mit dem Karl-Maybach-Gymnasium in Friedrichshafen stand vom 20. bis 22. Juli ein dreitägiger Segelworkshop in Kooperation mit dem Match-Center Germany und dem Württembergischen Yacht-Club auf dem Programm. Von erfahrenen Skippern betreut, wurde den frisch gebackenen Seglern einiges abverlangt – alle waren vom seglerischen Können der Skipper und den Möglichkeiten des Segelsports beeindruckt.

Horizont Abschluss 1Hoizont Abschluss 2

Horizont Abschluss 3Horizont Abschluss 4

Bei der Rückkehr der Segelboote in den Hafen erwarteten Veranstalter, die Projektpartner, Lehrer und Familienmitglieder die Jugendlichen im Hafen des Württembergischen Yacht-Clubs.

Horizont Abschluss 5 Horizont Abschluss 6

Begeistert von dem Integrationsprojekt war auch KMG-Schulleiter Uwe Beck, der das Projekt als große Chance für die Schüler sah. Sie wurden im Rahmen des Projektes mit Situationen konfrontiert, die sie ansonsten nie erfahren hätten. Darüber hinaus werden die bei „Horizont“ gesammelten Erfahrungen bei bevorstehenden wichtigen Entscheidungen für die Zukunft hilfreich sein.

Horizont Abschluss 7

Die Stiftung FIDS als Organisator des Projektes blickt auf ein erfolgreiches Jahr für die Teilnehmer zurück und freut sich auf die Hilfe der Schüler bei den schon im August anstehenden Segelveranstaltungen mit behinderten Menschen.

Horizont Abschluss 8

Große Freude nach erfolgreichem Abschluß: die KMG Schüler mit Skipper.

Die Stiftung FIDS bedankt sich recht herzlich bei T-City Friedrichshafen für die Förderung des Projektes, der Schulleitung und den Lehrkräften des Karl-Maybach-Gymnasiums für die Unterstützung während des gesamten Projektes, den Projektpartnern Körperbehinderten-Zentrum Oberschwaben, Verein für sozialpädagogisches Segeln, der RePa Yachtschule für die theoretische und praktische Ausbildung zum Bodensee Schifferpatent, dem Match-Center Germany und den Skippern Reto Meichle, Max und Moritz Rieger sowie dem Württembergischen Yacht-Club als Gastgeber für die Abschlußveranstaltung.

Horizont Abschluss 9

 

Segeln ohne Grenzen – Segelfreizeit der Beratungsstelle Schwaben des DMSG Landesverbandes Bayern im Juni 2010

Insgesamt 10 Mitglieder der DMSG Schwaben nahmen das Angebot der Beratungsstelle Schwaben an und kamen vom 10. bis 12. Juni nach Wartaweil an den Ammersee, um die Segelerlebnisse vom Vorjahr aufzufrischen oder zum ersten Mal in einem Mini12-Segelboot Segelerfahrung zu sammeln.

DMSG Bild1

Die Anreise der Teilnehmer erfolgte am Freitagnachmittag, der Abend diente zum Kennenlernen, der Besichtigung des Segelreviers und einem Abendseminar mit der Einführung in die Theorie des Segelns und der Einweisung in das Programm.

Das Wetter ließ uns am Samstagmorgen zunächst im Stich, so dass Knotenübungen im Trockenen auf dem Programm standen. Am Nachmittag kamen jedoch alle bei gutem Segelwind auf ihre Kosten.

DMSG Bild2

Am Sonntagvormittag hieß es nach dem Frühstück sofort „Leinen los“ damit jeder nochmals das Segeln genießen konnte. Von der Schwimmplattform aus wurde das seglerische Können von wartenden Seglern kritisch beobachtet.

DMSG Bild3

Von Seiten des DMSG Landesverbandes Bayern wurde die Freizeit wieder von Frau Elisabeth Hauser organisiert; Sie begleitet auch die Veranstaltung das ganze Wochenende und stand den Teilnehmern mit Rat und Tat zur Seite. Für die seglerische Betreuung standen außer der FIDS Stamm-Mannschaft auch zwei unserer jungen Horizont Helfer zur Verfügung. Am Sonntagnachmittag hieß es dann mit einem weinenden und einem lachenden Auge Abschied nehmen – im nächsten Jahr werden wir uns wieder am Pfingstwochenende zu einer Segelfreizeit in Wartaweil treffen.

DMSG Bild4

 

Projekt Horizont – Ausbildungswochenende „Gruppen- und Erlebnispädagogik“ in Kooperation mit dem Verein für sozialpädagigisches Segeln

Am Freitag, den 29. April ging es von Friedrichshafen aus über den Bodensee zum Zeltdorf des Vereins für sozialpädagogisches Segeln (VSS) auf dem Campingplatz Klausenhorn bei Dingelsdorf am Überlinger See. Im Rahmen eines gemeinsamen Ausbildungswochenendes wurden den Horizont Teilnehmern und Jungmitgliedern des Vereins Grundwissen zu den Themenkreisen Gruppen- und Erlebnispädagogik vermittelt.

Unser Dank gilt besonders Frau Maria Höfflin vom VSS; Frau Höfflin war schon bei unserem ersten Horizont Projekt als Lehrbeauftragte mit dabei und hat auch für die Horizont Teilnehmer des Schuljahres 2010/11 des Karl-Maybach-Gymnasiums für zwei sehr interessante Ausbildungstage gesorgt.

Kutterfahrt 1

Ob beim Zubereiten des gemeinsamen Nachtessens, bei Theorie oder Praxis im Rahmen von Kutterausfahrten auf dem See, konnte das Gelernte geübt und gleich reflektiert werden.

Kutterfahrt 2Kutterfahrt 3

Von Seiten FIDS und den Horizont Teilnehmern ein recht herzliches Dankeschön an Frau Höfflin und das gesamte VSS Team!

 

Helferseminar “Ladungsverantwortliche und Funk” zum Auftakt der FIDS Segelsaison 2011

Insgesamt 14 Helferinnen und Helfer kamen am Samstag, den 16. April an den Bodensee und wurden von FIDS in Theorie und Praxis auf die Aufgaben als Helfer für den Transport vorbereitet, mit unserer Ausrüstung vertraut gemacht und im Umgang mit unseren neu angeschafften Funkgeräten geschult.

Unter den Teilnehmer waren Betreuer und Lehrer des Körperbehinderten-Zentrum Oberschwaben aus Weingarten, der Pfennigparade aus München und der Schule für Blinde und Sehbehinderte aus Baindt sowie Horizont Helfer.

Helferseminar 2011 1Helferseminar 2011 2

Um 10:00 Uhr begann die Veranstaltung mit einer kurzen Einführung für alle Teilnehmer, anschließend ging es in getrennten Gruppen zu den Fachthemen.

Der Programmteil „Ladungsverantwortlicher“ richtete sich vor allem an die Neulinge unter den Teilnehmer und zur Auffrischung an die „alten Hasen“. Schwerpunkt war der Entlade- Ladevorgang und das Bereitstellen der Boote.

Helferseminar 2011 3Helferseminar 2011 4

Damit wir in Zukunft auch an größeren Gewässern, wie am Bodensee, Ammersee, oder Starnberger See, besser auf See kommunizieren können, wurden im Winterhalbjahr vier Funkgeräte angeschafft. Im Schulungsteil „Funk“ wurde den Teilnehmern das Grundwissen zum Thema Sprechfunk vermittelt, die Funkgeräte vorgestellt und erklärt sowie anschließend in Praxisbeispielen der Sprechverkehr geübt.

Ein gelungenes Einführungsseminar, das Dank des Einsatzes der FIDS Helfer Ewald Brinkemöller und Fabian Schmid interessant und kurzweilig gestaltet werden konnte.

Von Seiten FIDS ein herzliches Dankeschön an Ultramarin für die logistische Unterstützung.

 

Saisonstart 2011

Am 6. April begann für FIDS die Segelsaison 2011. Drei Tage war technischer Dienst bei Speedwave in Kressbronn-Gohren angesagt. Mit unseren treuen FIDS-Helfern wurde der FIDS-Anhänger komplett entladen, der „Staub“ des langen Winters beseitigt, die Hilfsmittel auf Vollständigkeit überprüft, teilweise ergänzt und die Boote samt Slipwagen instand gesetzt. Es galt neben der Beseitigung der Gel-Coat-Schäden an den Booten auch ein paar Verbesserungen an Masten, den Slipwagen und im Anhänger umzusetzen.

Saisonstart 2011 1

Dank der Hilfsbereitschaft der Mitarbeiter von Speedwave ist es uns gelungen, innerhalb der drei Tage das Segelmaterial wieder in einen Tipp-Topp-Zustand zu versetzen und sogar erste Vorbereitungen für das Ausbildungsseminar am 16. April zu tätigen.

Saisonstart 2011 2

Allen Helfern des technischen Dienstes sprechen wir für die ehrenamtliche Tätigkeit unseren herzlichen Dank aus.

 

Essen und Trinken für einen guten Zweck...

Gerne sind wir der Einladung der MEGA e.G. gefolgt an den Eröffnungsfeierlichkeiten des neuen Fachmarktes in Stockach teilzunehmen und die Stiftung FIDS, das Segeln mit behinderten Menschen und die integrativen Projekte vorzustellen.

Die MEGA e.G. ist einer unserer Förderer der „ersten Stunde“ und trug wesentlich dazu bei, dass wir im Frühjahr 2007 das Lehrlingsprojekt der Bodenseewerften zum Bau der Mini-12 Segelboote durchführen konnten.

Die Eröffnungsfeierlichkeiten vom 22. bis 24 Januar mit über 5000 Gästen legten den Grundstein für einen erfolgreichen Start des neuen Betriebsgeländes in der Bodenseeregion. Vorstandssprecher Marc Klaiber bezeichnete den Entschluss zum Neubau auch als ein Bekenntnis der MEGA zur Bodenseeregion und unterstrich den genossenschaftlichen Förderauftrag als Verpflichtung für die Zukunft.

Wir konnten mit unserem Informationsstand und den Gesprächen das Engagement der MEGA würdigen und das Netzwerk um den Behindertensport ausweiten.

Ein besonderer Dank gilt der Initiative der MEGA und der Brauerei ZollerHof für Ihre Spendenaktion zugunsten FIDS. Die gesammelten Spendengelder durch den Getränkeausschank während der Hausmesse, wurden am Ende von Marc Klaiber, Cornlia Geiger und Uwe Leiber von der MEGA e.G. und von Uwe Knoll, Vertriebsleiter der Brauerei Zollerhof mit den besten Wünschen für die kommende Saison an die Stiftung übergeben.

Mega1

Mega2

Sterne

Segeln für Alle“ mit „Sternen des Sports“ ausgezeichnet

Die Schnupperveranstaltung des Münchner-Yacht-Clubs (MYC) in Kooperation mit FIDS im August 2010 auf der Clubanlage in Starnberg fand nicht nur bei den behinderten Gästen, die großteils zum ersten Mal alleine in einem Segelboot gesegelt sind Anerkennung, sondern auch bei den Vertretern des Bayrischen Landes-Sportverbandes und den Trägern der Initiative „Sterne des Sports“.

Segeln für alle

Damit findet auch unsere Arbeit im Bereich des Behindertensegelns und der integrativen Projekte mit Behinderteneinrichtungen und Yachtclubs entsprechende Anerkennung und Würdigung. Den Dank des MYC geben wir gerne an alle Helfer von FIDS weiter, die in der Stiftung und bei Segelveranstaltungen mit behinderten Menschen mitwirken.

Auf regionaler Ebene konnte der MYC im Bereich „Integration“ bereits am 17. Dezember 2010 den großen Stern des Sports in Bronze in Empfang nehmen. Damit war man auch für die „Sterne des Sports“ in Silber auf Landesebene qualifiziert.

Die Spannung war garantiert als am 13. Januar 2011 im Veranstaltungsforum Fürstenfeldbruck die Landessieger bekannt gegeben wurden. 10 Sportvereine aus ganz Bayern hatten sich auf regionaler Ebene mit ihren verschiedenen Aktivitäten qualifiziert. Auch auf Landesebene konnte die Schnupperveranstaltung „Segeln für Alle“ punkten. Der MYC belegte wiederum den ersten Platz und konnte einen großen „Stern des Sports“ in Silber in Empfang nehmen.

Preisverleihung

Wir freuen uns besonders, dass mit der Auszeichnung das Engagment von Christian Löhr (begeisterter behinderter Segler und Mitglied des MYC) und Jörg Hohmann (Vizepräsident des MYC) bei der Organisation von „Segeln für Alle“ gewürdigt wird.

Mit dieser Auszeichnung ist wiederum die Nominierung für den bundesweiten Wettbewerb verbunden. Den MYC erwartet am 7. Februar 2011 die Preisverleihung der „Sterne des Sports“ in Gold mit Bundespräsident Christian Wulff in Berlin. Wir sind auf das Ergebnis gespannt und wünschen viel Erfolg!

 

 

 
 
zuletzt geändert: 28.03.2013